In der Natur... ...wird auch verpackt. Wie sonst könnten Samen und Erbgut optimal verbreitet werden?
  • Edel(mann)!

    von Student 6. Dezember 2017

    Unser Besuch bei der Firma Edelmann begann eigentlich schon am Dienstagabend. Dank Edelmann und der geheimen spezial-Telefonnummer von Prof. Junge, gab es für alle Pizza zum Abendessen, die jedoch für den einen oder anderen noch zum Tagesmenü für den Mittwoch zählte, da sie einfach riesig war. Zudem lud uns die Firma Edelmann in die Jugendherberge Heidenheim ein, ein großes Dankeschön dafür!

    Mittwoch früh trafen wir also, noch wohl genährt vom gestrigen Abend, beim Edelmann Standort in Heidenheim ein.

    Herr Sieber empfing uns ganz herzlich und präsentierte uns doch recht stolz (aber zu Recht) die
    Geschichte der Firma Edelmann.

    Danach machte seine Kollegin Frau Abele weiter und zeigte uns wie man mittels
    vermeintlichen einfachen grafischen Verfahren, eine einfache Faltschachtel doch in etwas Edles verwandeln kann.

    Anschließend ging Herr Dambacher tiefer in die Abläufe von Beginn bis zum Ende einer Faltschachtel Entwicklung ein. Er zeigte uns mit sehr interessanten Beispielen wie vielschichtig und langandauernd die Entwicklung der passenden Faltschachtel ist.

    Herr Mößner stellte uns dann nachfolgend, die unheimlich komplexe Welt der Fälschungssicherheit und Kennzeichnung/Serialisierung von Faltschachteln vor. Er brachte uns, in seinem sehr ansprechenden Vortrag, direkt dazu über die kommenden Aufgaben und Probleme in diesem Gebiet nachzudenken und Lösungsansätze zu finden.

    Mit Ende des Vortrags teilten wir uns ein zwei Gruppen auf und gingen in die „Teppich-Abteilung“. Frau Abele durchlief mit uns den Bereich Druckvorstufe und Herr Dambacher enthüllte uns Studenten die CAD-Tricks sowie den Plotterraum.

    Nach dem Mittagessen in der hauseigenen Kantine ging es zum beeindruckendsten Teil
    über, dem Produktionsrundgang. Herr Dambacher und Herr Eberhardt durchliefen
    mit uns den Maschinenpark. Wir sahen: etliche Druck,- Stanz,- und Klebemaschinen.
    Die Faltschachtel-Klebemaschinen (FKM) liefen teilweise mit 150.000 Stück pro Stunde, sehr beeindruckend!

    Außerdem wurden wir durch die hauseigene Werkzeugbau Werkstatt
    geführt. Nach mehr als zwei Stunden Rundgang hatten wir noch nicht die Ausbrech-Halle, sowie das Lager besichtigen können, nur mal damit Sie mal eine Größenordnung haben.

    Mit immer noch großen und staunenden Augen kamen wir wieder im Konferenzsaal an, wo uns Herr Eberhardt dann zum Abschluss noch etwas zum Thema Industrie 4.0 und der
    Digitalisierung in und auf Faltschachtel zeigte.

    Gegen 16:00 Uhr machten wir uns dann mit den neuen Instruktionen von Edelmann auf die Reise zu unserer nächsten Station.

    Auf diesem Weg möchten wir uns nochmal recht herzlich bei allen für den, wie wir
    fanden, rundum gelungen Tag bedanken!

    Merle Weise und Sebastian Wolf