Manche Dinge... ...wären ohne Verpackung kaum denkbar. Über 95 % aller Waren und Güter werden verpackt.
  • Zukunft braucht Herkunft

    von Studiengang Verpackungstechik 17. Juni 2017

    Einmal im Jahr treffen sich die „Freunde des Instituts für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb“ der TU Berlin im IWF e.V. in der Berliner Pascalstraße 8-10. Und einer dieser „Freunde“ ist Professor Sabotka aus dem Studiengang Verpackungstechnik der Beuth Hochschule für Technik, welcher an vorgenanntem Institut studiert und nachfolgend promoviert hatte, und zwar bei Herrn Prof. Dr.-Ing.  Dr. h.c. mult.  Dr.-Ing. E.h. mult.  Günter Spur.

    Am Samstag, den 17. Juni 2017 wurde als einer der Höhepunkte dieses Alumnitreffens Herr Professor Spur† im Rahmen einer feierlichen Enthüllung einer Erinnerungsplastik posthum geehrt. Vor allem aber soll besagte, informative Plastik das Gedenken an jenen Ausnahmeprofessor Spur bei den zahlreichen Studierenden des TU-Instituts für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb aufrecht erhalten werden, um so die historische Komponente jenes Traditionsinstituts Deutschlands nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Im Hintergrund ist das Portrait von Herrn Prof. Georg Schlesinger zu erkennen, welcher ab 1904 der erste Inhaber des Lehrstuhls für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetriebe an der Technischen Hochschule Charlottenburg, der heutigen TU Berlin, war.

    Mit Herrn Professor Dieter Berndt lehrte auch an der Beuth Hochschule für Technik Berlin am Studiengang Verpackungstechnik bis vor wenigen Jahren eine solche Ausnahmeerscheinung. Da eine vergleichbare Erinnerungskultur  bedauerlicherweise nicht betrieben wird, ist Herr Professor Berndt† bei den jüngeren Studierendengenerationen bereits heute in Vergessenheit geraten. Schade, denn Zukunft braucht Herkunft.

    Von Immanuel Kant gibt es hierzu übrigens einen interessanten Sinnspruch: „Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird.“